Willkommen im Club: Treten Sie Ihrer kantonalen Wanderweg-Fachorganisation bei.
Mitglied werden
Wo einst am Rhein der Salzhandel blühte
Die Via Rhenana macht als eine der zwölf Hauptrouten von Kulturwege Schweiz eine der wichtigsten Wasserstrassen der alten Eidgenossenschaft erlebbar: den Hochrhein zwischen Kreuzlingen und Basel. Auf 195 Kilometern Länge führt sie durch eine Kulturlandschaft, die geprägt ist vom Fluss, von seiner Geschichte und vom Salzhandel, der auf dem Hochrhein abgewickelt worden ist. Der Abschnitt zwischen Diessenhofen und Schaffhausen bietet viel Abwechslung zwischen üppiger Natur und quirligem Stadtleben. Diessenhofen besitzt die grösste mittelalterliche Altstadt im Thurgau. Der Wanderweg vom Bahnhof zum Rhein folgt der Stadtmauer und passiert die Burg Unterhof mit ihrem markanten Turm. Bald steht man vor den Mauern des ehemaligen Klosters St. Katharinental. Die imposante Anlage beherbergt heute eine Rehabilitationsklinik. Die barocke Klosterkirche lädt zu einem Abstecher ein. Der nächste Wegabschnitt steht im Zeichen des Naturwaldreservats Schaare. Auengebiete, Moore, Tümpelchen, eine artenreiche Tier- und Pflanzengemeinschaft und eine historische Festung gibt es hier zu entdecken. Der schmale Weg schlängelt sich mal am Ufer des Rheins entlang, führt dann wieder tiefer in den Wald. Über den Fluss geht es bei der zweiten ehemaligen Klosteranlage des Tages, in Altparadies. Eine Glocke am Steg ruft den Fährmann, und in schneidiger Fahrt ist das andere Ufer bei Büsingen erreicht. Der Ort gehört politisch zu Deutschland, ist aber ganz von der Schweiz umschlossen. Mehrere Versuche für einen Staatswechsel scheiterten. Zu Fuss ist der Staatswechsel einfacher ausführbar, und alsbald findet man sich im Lindli Rheinuferpark wieder, in einer beliebten Grünanlage Schaffhausens. Die Stadt hat mit dem Salzhandel ihre Hochblüte erreicht, die stattlichen, bestens erhaltenen Häuser und ihre Erker zeugen bis heute davon. Ein Bummel durch die Altstadt beschliesst den Wandertag.
Wandern im Frühling
Die längeren Tage und milderen Temperaturen locken nach draussen. Doch in den Bergen liegt oftmals noch Schnee.
Frühlingserwachen im Zugerland
Der drittkleinste Kanton der Schweiz zeigt sich vielfältig: sanfte Drumlins bei Menzingen, atemberaubende Sonnenuntergänge auf dem Wildspitz, bewegte Industriegeschichte an der Lorze und zahlreiche Biber an der Reuss. Jetzt in der aktuellen Ausgabe von DAS WANDERN!
«Ich muss zum Wandern nicht an schöne Orte fahren»
Wandern als Kunstform? San Keller lief bereits als 25-Jähriger alle Migros-Filialen von Zürich ab. Oft wandert der Künstler genau dort, wo es sonst niemand tut. Auf einem zackigen Fussmarsch entlang der A1 erzählt er, warum.
Sicherer und komfortabler über die Murg TG
Der Frauwissteg auf dem Murgweg in Münchwilen TG wurde komplett erneuert – stabiler, breiter und barrierefrei für Rollstuhl oder Kinderwagen. Ein echtes Plus – gerade auch für die Stiftung Sonnenhalde in der Nähe. Das Kompetenzzentrum für Menschen mit schwerer Mehrfachbeeinträchtigung lebt das Motto «Am Leben teilhaben» – und genau das wird durch den neuen Steg noch ein Stück einfacher.
Der Post-Förderpreis für die IG Schlittelstrecke Bühler
Der Post-Förderpreis Winter 2026 geht an die IG Schlittelstrecke Bühler im Kanton Appenzell Ausserrhoden. Die Unterstützung ermöglicht die professionelle Signalisation eines rund 6 Kilometer langen Winterwanderwegs. Dank seiner geringen Schwierigkeit eignet sich das Angebot besonders für Familien sowie für wenig erfahrene Wandernde.